Vom Pikieren übers Dekorieren bis zum Amüsieren
Vor dem Vergnügen hat der liebe Gott den Schweiß gestellt. Nicht ganz so schweißtreibend, aber nicht minder anstrengend zeigt sich der Weg zu einer blühenden Innenstadt. Alljährlich empfangen die Händler und Gastronomen die Besucher im März mit erblühten Schaufenstern, bringen den Frühling ins Herz der Havelstadt. Doch vor der Leuchtkraft jeder einzelnen Primel steht das Setzen der Jungpflanzen, das Pikieren, das Umtopfen, regelmäßiges
Wässern und nicht zu vergessen: Liebevolles Zureden.
Seit einigen Jahren übernehmen dies die Mitarbeiter der Wohn- und Werkstätten Theodor Fliedner. Der Service und das flexible Agieren hat das Team aus Menschen mit Behinderung zum verlässlichen Partner der Innenstadtakteure werden lassen. Aus diesem Grund werden die fleißigen Helfer auch zur jährlichen Dankeschön-Feier vom Citymanagement und der Händlerschaft eingeladen. Schließlich hat der liebe Gott nach der Arbeit auch das Feiern gestellt.
So wird pünktlich zum Frühlingsanfang auch in diesem Jahr Brandenburg an der Havel erblühen.