DIE FRÖSCHE IM OLDTIMERFIEBER
Im Industriemuseum kann man Oldtimer aus dem ehemaligen „Brennabor“-Automobilwerk unter die Lupe nehmen. Mondi staunt: “Ein Scheinwerfer ist ja fast so groß wie unser Auto“. Kurti, Mondi und ihre Freunde sind technisch sehr interessiert. Als Besitzer verschiedener Fortbewegungsmittel - eines Autos, mehrerer Boote, Fahrräder und eines Flugzeuges - wollen sie sich in der Stadt Brandenburg an der Havel umsehen. Fridolin hat sich schlau gemacht und alle Museen der Stadt herausgesucht. Einige wollen sie besuchen.
[Eine Froschgeschichte von Jürgen Führer]
Im Industriemuseum kann man Oldtimer aus dem ehemaligen „Brennabor“-Automobilwerk unter die Lupe nehmen. Mondi staunt: “Ein Scheinwerfer ist ja fast so groß wie unser Auto“.
„Für das Lenkrad braucht man ja vier Hände“, sagt Fridolin. Schnell haben Mondis Freunde auf der Rückbank Platz genommen. “Kein Vergleich zu unserem Auto. Hier sitzt man schön weich“, stellt Kurti fest.
Mondi schwärmt: “Hier oben hat man den richtigen Überblick, aber wer hat als Frosch schon so lange Beine?“ Kurti überlegt krampfhaft: “Wie komme ich wieder hier runter?“
Zu schnell vom Hochrad abgestiegen klagt Mondi über leichte Übelkeit. Zum Glück ist dieser ältere Kinderwagen in unmittelbarer Nähe und Mondi ruht sich kurz aus. Sanitäter Poldi hat den „Patienten“ verarztet.
Frische Luft hat noch nicht geschadet und auf dem Plan von Fridolin steht der „Historische Hafen“ in der Nähe der Jahrtausendbrücke. Zwei freundliche Herren erklären den neugierigen Besuchern die Technik aus vergangener Zeit. “Hier wurde anscheinend viel Dampf gemacht“, stellt Fridolin sachkundig fest.
Der „Kartoffeldampfer“ wurde in Beschlag genommen und Kapitän Mondi gibt das Kommando: “Leinen los!“ Aber so viel Zeit hat Fridolin nicht eingeplant und so verabschieden sich die Besucher bei den fleißigen Männern mit einem “Dankeschön!“
„Steinstraße 52, „nOstalgiemuseum“. Hier sind wir richtig“, sagt Fridolin. Das war zur Zeit der DDR ein schönes Auto und man musste lange darauf warten. Jetzt ist es ein Oldtimer, erfahren die Besucher. “Man kann sich aber noch immer im Lack und Chrom spiegeln“ stellt Mondi fest.
Der freundliche Inhaber braucht Hilfe. Der „Trabant“ will nicht so recht. “Kein Problem“ sagen Fridolin und Berti. Motorhaube auf und los geht es. Kurze Zeit später tuckert der „Trabant“ wieder. „Vielen Dank!“ sagt der Chef und kündigt eine Überraschung an.
„Dafür dürft ihr mit dem Motorrad drei Runden auf dem Hof fahren“, sagt er. Berti lässt sich das nicht dreimal sagen. „Los, steigt auf!“ Poldi und Fridolin auf den Sattel und Berti die Arme lang am Lenker.
Kurti hat eine Landeerlaubnis auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofes in der Kanalstraße erhalten und ist bis zur Luftfahrtausstellung durchgerollt. Im Raum der Ausstellung gibt es wieder viel zu sehen und auch in der Luft ist Flugverkehr. Zum Glück hängen die Flugzeuge nur und man kann sie in aller Ruhe ansehen.
„Fliegen ist schön“ sagt Mondi, „aber der Fallschirm muss auch etwas aushalten“. Der Fallschirm hat den Test bestanden und die drei Neugierigen sind weich „gelandet“.
Gleich nebenan im Straßenbahnmuseum spielen Poldi und Berti Straßenbahnfahrer und drehen an der Kurbel. „Linksherum Bremsen, rechtsherum Fahren oder wie war das gleich?“
Nach der Theorie kommt die Praxis. Jetzt gilt es das Erlernte umzusetzen, aber bis nach Plaue geht es leider nicht mehr. Der freundliche Herr erklärt noch, wie die Straßenbahn funktioniert.
Alle Frösche staunen: „So eine Schaffnerin haben wir noch nie gesehen! Wir brauchten unsere Fahrkarten gar nicht zu zeigen?“, wundert sich Fridolin. Wir haben wieder viel erlebt und Neues kennen gelernt. Kurti, Mondi und ihre Freunde wünschen allen Brandenburgern und ihren Gästen viel Freude beim Besuch der „Oldtimer“.
AUFLÖSUNG DES RÄTSELS IN DER SOMMER-FROSCHGESCHICHTE
In unserer letzten Ausgabe erlebten Kurti, Mondi und Fridolin Höhepunkte einer Sommerreise. Viele Leser
konnten das Bilderrätsel den Veranstaltungen zuordnen. Gewinnen konnte leider nur eine Zusendung.
Das Buch „Unsere Erlebnisse – Geschichten meiner Freunde Kurti und Mondi“ kann sich Doris Rasch
im Stadtbüro an der Jahrtausendbrücke (Ritterstraße 69) abholen.