Marktplatz  Informationen  ARCHIV  Zacharias  Zacharias Archiv  ZACHARIAS N°15 Sommer 2008

Grußwort zum Sommer in Brandenburg an der Havel

Uli Krieg an der Jahrtausendbrücke
Liebe Leserinnen und Leser,
mehr als 11.000 Besucher beim ersten Kloster-Garten-Markt am Paulikloster waren ein grandioser Auftakt in die warme und schönste Jahreszeit. Nehmen Sie sich an einem sonnigen Wochenende mal die Zeit und genießen einen Streifzug durch die älteste märkische Stadt im Land Brandenburg: Vom frisch sanierten Paulikloster geht es los durch den neu angelegten Hof der Wohnanlagen des Klosterquartiers, in dem sich bereits jung und alt trifft, und die üppigen Grünanlagen in Beschlag nimmt.

Die WOBRA hat mit ihrem Slogan „Jetzt wird’s richtig schön“ nicht zu viel versprochen. Am neuen Stadteingang in der Sankt-Annen-Straße wird noch kräftig am Stadtwanderweg gebaut, und man bekommt schon einen Vorgeschmack auf die neue Aufenthaltsqualität in mitten der Neustadt. Weiter geht es entlang der mittelalterlichen Stadtmauer durch das „Deutsche Dorf“ zum Neustädtischen Wassertor, dem Eingang zur Dominsel. Hier erleben Sie viel Stadtgeschichte, eingebettet in eine phantastische Wasserlandschaft, und es wird deutlich, was Brandenburg an der Havel auszeichnet, nämlich eine Stadt, in der die Ruhe und Beschaulichkeit, die von den zahlreichen historischen Gebäuden, dem allgegenwärtigen Wasser und der naturnahen Landschaft ausgeht, genauso spürbar ist wie die Lebendigkeit einer urbanen Stadt mit maritimem Ambiente.

Über das Packhofgelände mit einem charmanten märkischen Golfcourse scharf an der Wasserkante führt die Jahrtausendbrücke in die Altstadt, dem dritten Teil des mittelalterlichen Stadtkerns. Mit der Wiedereröffnung des Altstädtischen Rathauses wurde nicht nur der Mittelpunkt der Altstadt neu belebt, sondern wird auch das Heimatgefühl der Brandenburgerinnen und Brandenburger neu gestärkt.
Beim neuen Wirt auf dem Marienberg sollten Sie sich im Biergarten eine Pause gönnen und inmitten des Naherholungsparks ihren Blick über die liebenswerte Stadt schweifen lassen. Zur Ruderweltmeisterschaft U23 in diesem Sommer auf der Regattastrecke am Beetzsee wird wieder internationales Flair in unsere Wasserstadt einkehren, und Brandenburg an der Havel wird mit einem anspruchsvollen Begleitprogramm und guter Laune mit eigenem Selbstverständnis den berechtigten Anspruch auf den Fortbestand des Oberzentrums für eine Region mit über 160.000 Menschen demonstrieren.

Die BUGA 2015 wird ein zentraler Meilenstein auf dem Weg zur attraktivsten Stadt im Land sein und deshalb liebe Mitstreiter – nicht locker lassen und immer in Bewegung bleiben!

Ihr Uli Krieg
Vorsitzender Stadtmarketingverein Brandenburg an der Havel

Rubriken

VIELFALT ENTDECKEN
Freiwillige ans Wasser – Hinter den Kulissen der U23 Ruder-WM

ERLEBNIS INNENSTADT
Höhepunkte des Weltmeistersommers
1. Bobmeisterschaft und Steinstraßenfest

STADTFESTE
45. Havelfest
Hafen- und Höfefest
Jazzfest in der Altstadt
Plauer Fischerjakobi

KULTUR
Ausstellung Kulturland Brandenburg

STUDENTENFUTTER
Studiengang beleuchtet: Medizintechnik
Tag der offenen Tür und Campusfest

STADT IM FLUSS
Boote-Mieten für Einsteiger

FROSCHGESCHICHTE
Höhepunkte einer Sommerreise

VERANSTALTUNGSKALENDER
Über 500 Termine im Juni – Juli – August

SZENE
Stuntdays 2008

Freiwillige ans Wasser

Wenn es Nacht wird an Brandenburgs Regattastrecke, dann kippen sie vermutlich gleich reihenweise müde ins Bett, die vielen freiwilligen Helfer. Es sei denn, sie lassen sich von der guten Laune anstecken und sind nachts genauso engagiert wie tagsüber.
Uwe Philipp im Motorboot stehend
Der ZACHARIAS konnte sie hinter den Kulissen der U23 Ruder-WM aufspüren: im Einsatz an der Regattastrecke. Und sie waren nicht leicht zu finden. Versteckt hinter Scheiben, geduckt in kleinen roten Booten, in Zelten und auf Stegen. Der Scout, der ihre Verstecke kennt, ist Uwe Philipp. Uwe zu beschreiben ist schwer, denn er ist einerseits ein Angestellter der Stadt Brandenburg an der Havel und für die Regattastrecke verantwortlich. Andererseits ist er der Wirbelwind, der alle und jeden kennt und ständig Kontakte neu aufbaut, Mitarbeiter informiert und Pläne aufstellt. An so einem Regattatag beginnt sein Arbeitstag gegen 8.00 Uhr. In seinem Büro, einem weißen Flachbau inmitten des Trubels, sitzt bereits kurze Zeit später ein erstes Organisations-Team. „Sport frei!“ ruft er erfreut jedem Neuankömmling zu, und alles freut sich mit. Beate Sonntag ist freiwillige Helferin und kümmert sich um die Übernachtungsmöglichkeiten der Sportler, hat auch ein bis zwei Augen darauf gerichtet, dass große und lange Sportler nicht in kleinen 1,80 m Betten schlafen müssen. Herausbaumelnde Füße können einen Ruder-Meister schwer schaffen. Und damit alle, aber auch wirklich alle Teilnehmer Brandenburg an der Havel in bester Erinnerung behalten, wird auch das organisiert. Eine weitere Freiwillige, Martina Jahn, ist für den Kontakt zu den Ruderverbänden zuständig. Ihre Arbeit ist immer dann erfolgreich, wenn keiner sie bemerkt. Ja, deshalb sind sie alle auch so unsichtbar, die Helfer. Nach dieser Sitzung spurtet Uwe gleich weiter zu seinem roten Motorboot, um einem mysteriösen Brummen in einer Lautsprecheranlage auf die Spur zu kommen. Der Lautsprecher liegt Luftlinie zwei Kilometer entfernt, am Startpunkt der Regattastrecke. Mit Ersatzbatterie und Entschlossenheit geht es an die Bekämpfung des Brummens. Doch das Boot ist zu Fuß nicht so einfach zu erreichen, weil gerade etwas zu viel Wasser im See ist. Also zurück und ein paar Gummistiefel geholt. Wehe, jemand versucht sich der Problemlösung in den Weg zu stellen. Minuten später flitzt Uwe mit seiner roten Nussschale über die Regattastrecke und beachtet dabei peinlich genau die Fahrtvorschriften, nämlich wann in welchem Winkel dem Rennverkehr auszuweichen ist. Es ist eben alles deutsch und fair. Brandenburgs Regattastrecke tritt schließlich als direkter Konkurrent zu anderen Regattastrecken in Deutschland an: zum Beispiel Köln oder München.
Beratungsrunde um Uwe Philipp
Na, gut: Wir sind stolz, aber das muss auch alles erarbeitet werden. Auch die Stadt Brandenburg hat sich eingeschaltet und sorgt nach Kräften dafür, dass die Meisterschaften sehr gut werden. Jetzt aber geht’s zum Brummen. Der Turm des Seitenlinienrichters schaukelt seicht, als Uwe anlegt. Hier arbeiten bereits weitere Freiwillige an der Abwicklung der Starts. Schlag auf Schlag werden die Rennkandidaten auf die Plätze gerufen, richtig positioniert und von Überwachungskameras an Start und Ziel verfolgt. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Außer dem Wind. Uwe verschwindet in den Tiefen der Computerverkabelung und taucht mit Sprechfunkgerät von Zeit zu Zeit auf. Das Brummen auch. Im Nachbarturm der Schiedsrichter ist auch keine Lösung zu finden. Na gut, der Betrieb geht weiter. Schiedsrichter werden ständig von Bootsfahrern neu an die Seitenlinie des Starts befördert. Nach dem Startschuss brausen Schiedsrichter und Bootsfahrer im Beobachtungsboot hinter den Ruderern her. Zwei Kilometer sind es heute. Am anderen Ende der Strecke ist der Dom von Brandenburg an der Havel verschwommen zu erkennen. Die Bootspiloten sind ebenfalls Freiwillige. Genauso wie die frierenden Starthelfer. Sie liegen flach auf den Metallplanken der Startposten und fixieren die Boote der Wettkämpfer. Auf Kommando lassen sie die Boote los und ziehen ihre Hände aus dem kalten Havelsee. In der windigen Luft warten sie bis zur Abwicklung der nächsten Wettkämpfer. Als Uwe seine Rückfahrt antritt, zittern sie wie Pinguine auf ihren schaukelnden Pontons in der Erwartung, dass Ablösung naht. Uwe rauscht zurück zum Büro und bereitet sich auf einen Pressetermin mit den Sponsoren vor. Kurz vor der Ankunft am Ufer tritt der Bootsmotor in eine unerwartete Pause. Uwe stutzt kurz und paddelt an den Anleger. Ein paar Schlucke Benzin aus der Pulle und der Motor ändert seine Meinung schlagartig.
Uwe hängt während der Reparatur schon wieder am Handy und ist ganz beim Gesprächspartner am anderen Ende. Als kurze Zeit später die Autos für den Fahrbetrieb der Sportler übergeben werden, ist auch Uwe mit seiner Kamera dabei. Umringt von Zuschauern und der lokalen Presse wird die Abmachung feierlich bekannt gegeben. Das Stadtfernsehen bereitet sich ebenfalls vor, denn zur WM muss alles wie am Schnürchen klappen. Das wird es wohl auch, denn im Turm am Zieleinlauf arbeiten ebenfalls ungezählte Freiwillige. Im Erdgeschoss sitzen sie reihenweise hintereinander und beobachten die Einläufe der Rennen. In den Etagen darüber wird ausgewertet und telefoniert und beobachtet. Im Obergeschoss sitzt die DLRG. Ihr Mann hat das Fernglas am Auge und meldet Vorfälle. Ich habe Glück, denn zwei Boote versinken am Start. Ja, das tut mir für die Ruderer wenige Sekunden Leid. Aber die ausbrechende Hektik ist beachtlich. Helferboote zischen unmittelbar darauf los, um zu bergen. Der Radiosprecher im Glasbüro klärt die Zuschauer auf, dass sich der nachfolgende Start unerwartet etwas verzögern wird. Aber nur minimal. Kein Problem. Und schon taucht ein Helferboot wieder auf, mit dem ersten geborgenen Rennboot. Über allem liegt ein leichter Hauch von – Uwe? Nein, es ist die Gulaschkanone, die hier am Turm die Lüfte mit ihren Düften beglückt. Kesselgulasch. Eine kleine Probe ergibt: Essbar und lecker. Dann geht es mit Uwe zur nächsten Sitzung. Männer mit konzentrierten Gesichtern in Jacketts – was in Brandenburg an der Havel immer ein Zeichen von besonderer Wichtigkeit ist. Abstimmung der einzelnen Bereiche wird wohl das Thema sein. Eine Stunde später, es ist bereits Nachmittag, hat Uwe noch immer kein Mittag gegessen. Eine Tasse Kaffee reicht. Stattdessen ernährt er sich offenbar vom Händeschütteln und Kontakt-Pflegen. Schon wieder Freiwillige: Ich entdecke sie im Bootslager bei der Nummern-Ausgabe für die Boote. Dort trifft man auch den einen oder anderen Sports-Promi, der mit stolz geschwellter Brust und verspiegelter Sonnenbrille. Andere Sportler, die bereits ihr Rennen absolviert haben, liegen am Steg und harren auf der Dopingkontrolle. Dort: Schon wieder ein Freiwilliger. Diesmal ist es der Kaffeeboy, der eine große Thermoskanne über die Planken trägt. Was Uwe den Rest des Tages noch vorhat? Man kann es nur vermuten: Weitere Gespräche führen, am Telefon, in Konferenzen bis zum Abend. Anschließend wird er die Sonne untergehen lassen. Und als letzte Tat eines langes Tages, vermutlich gegen Mitternacht, das Wasser aus dem Beetzsee lassen, damit er morgen früh wieder frisches einlassen kann.

[Text und Bilder: Alexander Mühle]
Blick vom Motorboot auf den Beetzsee
Musiker und Schauspieler

Brandenburger Klostersommer

Kultur in Backstein und Natur. Das event-theater präsentiert auch im 8. Jahr mit dem Brandenburger Klostersommer im Pauli-Kloster in Brandenburg an der Havel und erstmals im historischen Ausflugslokal Buhnenhaus ein Miteinander von Kultur, Architektur, Natur sowie kulinarischen Genüssen.

45. Havelfest

Pünktlich zum Sommeranfang findet in diesem Jahr vom 20. – 22. Juni das 45. Havelfest statt. Den zehntausenden Gästen wird erneut ein spannendes und abwechslungsreiches Show- und Bühnenprogramm präsentiert.

Im Mittelpunkt des traditionellen Havelfestes in Brandenburg an der Havel steht der Wassersport. So dürfen die Besucher am 21. Juni den Teilnehmern des legendären Drachenbootrennens die Daumen drücken und die Wahl der 8. Havelkönigin miterleben. Das gigantische Höhenfeuerwerk, die einmalige Abschluß-Lasershow auf der Havel sowie der Havelmann-Cup sind nur einige der zahlreichen Highlights, die Ihnen in der Havelstadt präsentiert werden. Vier Bühnen in der Innenstadt bieten zusätzlich ein Unterhaltungsprogramm für Junge und Junggebliebene. Abgerundet wird das 45. Havelfest vom verkaufsoffenen Sonntag. Bummeln Sie am 22. Juni durch die Geschäfte der Innenstadt und nutzen den einen oder anderen Sommerrabatt, den die Händler für Sie bereithalten. Seien sie mit dabei und erleben ein unterhaltsames Wochenende in Brandenburg an der Havel.

13. Jazzfestival

„Jazz ist so »live« wie keine andere Musik und vermittelt ein Gefühl der Freiheit“
Paul Kuhn

Für dieses Gefühl sorgen die Mitglieder des Brandenburger Jazzfreunde e. V. vom 29. bis 31. August. Das mittlerweile 13. Jazzfestival „swingin‘ brandenburg“ findet in diesem Jahr vor der Kulisse des Altstädtischen Rathauses statt. Verschiedene Jazzkünstler bereiten den Gästen an zwei Tagen ein einmaliges Hörvergnügen. Genießen Sie das Flair der historischen Altstadt, verbunden mit kulinarische Leckerbissen und erfrischenden Getränken.

9. Höfefest in der Altstadt

Am 16. August in der Zeit von 14 – 22 Uhr laden die Altstädter traditionell auf ihre Höfe ein und gewähren einen Blick hinter die Fassaden.

Gespickt mit individuellen, ideenreichen Programmen unterstreichen die Bewohner und Hauseigentümer ihre persönlichen Oasen. Seien Sie gespannt auf handgemachte Musik, hausgemachte Spezialitäten und anspruchsvolle Unterhaltung. Bekannte Höfe mit neuen Programmen und neue Höfe mit spannendem Innenleben laden zum Schauen, Staunen und Genießen ein. Dank der Altstädter wird das Erkunden der Höfe zu einem aufregenden Erlebnis.

10. Historisches Hafenfest

Das Historische Hafenfest feiert am 16. und 17. August sein Jubiläumswochenende.

Seit nunmehr zehn Jahren werden große und kleine historische Schiffe in Brandenburg an der Havel präsentiert und zaubern maritimes Flair an das Salzhofufer. Ob Schiffsbesichtigung, Geschichtliches zum Schiffsbau oder Rundfahrten über die Havel – der Gewerbeverein Brandenburg an der Havel e. V. und die Berlin-Brandenburgische Schifffahrtsgesellschaft e. V. in Unterstützung der Arbeitsgruppe Historischer Hafen versprühen Seeluft in Brandenburg an der Havel, abgerundet mit einem Programm aus Musik und Unterhaltung.

12. Fischerjakobi in Plaue

Die Plauer laden vom 25. bis 27. Juli zum traditionellen Fischerjakobi ein, dem historischen Fest, dass seinen Namen nach einem Jünger Jesu trägt, der zum Schutzheiligen der Fischer erkoren wurde.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Festumzug der einheimischen Fischerfamilien und ihren Gästen, vom Traditionslokal „Schwarzer Adler“ zur „Fischerhavel“, dem Bootshafen und Netztrockenplatz. Nach den ehrenvollen Ansprachen zum Berufsstand der Fischer, werden die mit Bändern und dem Laub der auf dem Netztrockenplatz stehenden Eichen geschmückten Boote bestiegen. Im Korso begibt man sich auf eine Fahrt über den Plauer See, während der Pfarrer das Wasser segnet.

Am letzten Juliwochenende präsentieren die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm. Am Bornufer, der bekannten Anlegestelle für Wassertouristen unterhalb der alten Havelbrücke, am Flussufer und zu Füßen des bekannten Barockschlosses finden auf drei Bühnen Veranstaltungen für jede Altersgruppe und jeden Geschmack statt. Auftritte bekannter Rockmusiker und Schlagerstars wechseln mit heiter maritimen Weisen sowie bunten Tanz- und Kinderprogrammen ab. Ein maritimer Markt, Vorführungen an und auf dem Wasser, der historische Umzug durch die traditionsreiche Stadt Plaue sowie ein außergewöhnliches Höhenfeuerwerk über dem Plauer See sind weitere Höhepunkte, die einen Besuch des Festes unvergesslich machen. Dazu wird Kulinarisches aller Art angeboten.

Am meisten bestellen die Gäste jedoch Havelfisch und -aal: Frisch geräuchert oder von den Fischerfamilien nach alten Hausrezepten zubereitet. Und am Sonntag kann man die eigentliche Jakobifeier miterleben wie sie seit vielen hundert Jahren begangen wird: mit dem Aufzug der Fischer beim großen Bootskorso auf dem Wasser, mit den Ansprachen und Segnungen sowie dem Bierfass, dass die Fischer wie in früheren Zeiten spendiert bekommen.

Mehr Informationen unter Telefon (0 33 81) 40 35 70 oder im Internet unter www.fischerjakobi.de

Lauschkultur „Die Welt in deinen Ohren“

Lesungen, Hörspiele für Groß und Klein auf dem Marienberg
Lauschkultur „Die Welt in deinen Ohren“ – unter diesem Motto findet das nunmehr 2. Brandenburger Hörspielwochenende auf dem Marienberg statt.

Wie im letzten Jahr gibt es außer spannenden Hörspielen auch wieder ein erlebnisreiches Kinderprogramm und interessante Live-Darbietungen. Mit dabei sind diesmal der Wortakrobat Andre Ziegenmeyer und der Nachwuchs-Hörspielmacher Sebastian Hocke. Sonnabend, 9. August, von 15.00 Uhr bis Mitternacht Sonntag, 10. August, von 14.30 bis 20.00 Uhr.

Lauschkultur e.V.
www.lauschkultur-brb.de
Telefon: (0163) 7 82 28 59

KULTURLAND BRANDENBURG

Wechselbeziehung zwischen Provinz und Metropole bilden dieses Jahr den Themenschwerpunkt für die Kampagne „Kulturland Brandenburg“.

Einen Streifzug entlang von Handelsstraßen und über Marktplätze unter dem Titel „Mittelpunkte. Märkte, Plätze und Handel in den historischen Stadtkernen“ präsentiert in diesem Jahr die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg im Rahmen der Landeskampagne „Kulturland Brandenburg“.

Auf dem Rundgang durch die Geschichte beleuchtet die Ausstellung die Vergangenheit der präsentierten Orte, beschreibt die Gegenwart und Herausforderungen der Zukunft für die Mittelpunkte unserer märkischen Städte. Als einer von 10 Städten im Land Brandenburg steht in Brandenburg an der Havel der Neustädtische Markt im Vordergrund der Ausstellung. Auf den Ausstellungstafeln der Ausstellung wird über den Neustädtischen Markt als politisches und wirtschaftliches Herz der Neustadt informiert, beginnend um 1200 mit der Beschreibung seiner groß dimensionierten Errichtung bis zur jüngsten Geschichte. Die „Informationswürfel“ dokumentieren die umfangreichen archäologischen Grabungsarbeiten vor über 10 Jahren und geben Auskunft über seine heutige Nutzung als zentraler Platz im Zusammenwirken mit den attraktiven Einkaufsstraßen Brandenburgs. Wer die Ausstellung auf dem Neustädtischen Markt besuchen will, kann dies von Juni bis Oktober 2008. Die Eröffnung findet am Freitag, den 6. Juni um 10 Uhr statt. Ende der Ausstellung wird der 19. Oktober 2008 sein. Informationen über die Geschichte des Neustädtischen Marktes erteilt Ihnen Dr. Joachim Müller, Archäologe der Stadt Brandenburg an der Havel unter Telefon (0 33 81) 58 68 50 oder E-Mail joachim.mueller@stadtbrandenburg.de.

Über das Projekt der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg können Sie die Internetseite www.ag-historischestadtkerne.de oder www.kulturland-brandenburg.de besuchen. Eine kostenlose Veranstaltungsbroschüre zu der Ausstellungsreihe finden Sie in der Tourismusinformation in der Steinstraße 66-67, dem Stadtbüro in der Ritterstraße 69, sowie in den Kultureinrichtungen der Stadt Brandenburg an der Havel.

„BOOTE-MIETEN“ FÜR EINSTEIGER

Promi-Paddeln mit Brandenburgs erfolgreichster Olympionikin: Birgit Fischer.
Promi-Paddeln mit Brandenburgs erfolgreichster Olympionikin: Birgit Fischer.
An allen Seiten umringen Seen die Stadt und prägen das Leben seit Jahrtausenden. Boot fahren gehört hier zum Leben dazu – wie Mückenstiche. Wie Sie an Mückenstiche kommen, um Ihren Urlaub zu komplettieren, ist nicht Ziel dieses Artikels. Sollten Sie jedoch besondere Vorschläge dazu parat haben, dann schreiben Sie uns.

Wir haben uns mit den Möglichkeiten des Bootsverleihes in Brandenburg an der Havel beschäftigt. Und es ist eine breite Vielfalt, die zur Auswahl steht. Am häufigsten trifft man hier auf den Verleih von Kanus. Das mag daran liegen, dass es hier möglicherweise viele Indianer gegeben hat, es mag aber auch daran gelegen haben, dass Kanus einfach unverwüstlich sind. Gerade Bürofreunden aus überhitzten Innenstädten mangelt es häufig an Erfahrung im Umgang mit Wasserfahrzeugen. Und damit die Wassertour nicht schon mit dem Ablegen und dem vorzeitigen Umkippen endet, sind Kanus immer eine gute Wahl. Sie halten es aus, wenn sie über den Uferboden geschrappt werden, sie stecken es weg, wenn das Schleusentor gerammt wird. Aber berufen Sie sich dabei nicht auf uns. Es ist sicherer, wenn Sie die Anweisungen für die führerscheinfreien Kanus durchlesen, denn: „Das Kanu geht zur Havel bis es bricht.“ Bereits an der Jahrtausendbrücke, also inmitten der Stadt, liegt ein Kanuverleih. Aber flussauf- und – abwärts findet man noch etliche weitere Anbieter.

Das Havelgewässer teilt sich in zwei Bereiche. Nein, nicht Süß- und Salzwasser, sondern Ober- und
Unterhavel. Das ist deshalb wichtig, weil man bestimmte Bootstypen ohne komplizierten Bootsführerschein fahren darf. Teilabschnitte der Unteren-Havel-Wasserstraße dürfen mit dem Charterschein beschippert werden.
Man kann das Zertifikat kostenpflichtig in einer dreistündigen Schulung erwerben. Dafür lernt man, wie man sich auf Wasserstraßen verhält, und wie so ein Bootsfahrzeug funktioniert. Der Nachteil: Am Ende der Charter verliert der schöne Schein seine Gültigkeit, und damit sind die rund 90 € in der Havel versunken. Es gibt also noch einen Grund mehr, sich ein Kanu auszuleihen: Das liebe Geld. Der Stundenpreis liegt zwischen 3,50€ und 4,–€ pro Stunde. Tagespreise liegen zwischen 20,–€ und 25,–€ für ein kleines Boot, in dem man mit zwei Personen fahren kann.

Als echter Flachländer fragen Sie sich vielleicht seit Jahren, was der Unterschied zwischen einem Kanadier, einem Kanu und einem Kajak ist. Als Kanu kann alles bezeichnet werden, was mit einem Paddel in Blickrichtung bewegt wird. Ein Ruderboot funktioniert genau anders herum. Ein Kanadier wird mit einem Stechpaddel bewegt, mal nach rechts ins Wasser, mal nach links.  Und das Kajak wird sitzend mit einem Doppelpaddel gefahren. Das Doppelpaddel hat an den beiden Enden des dicken Stabes je ein Paddel. Schneiden Sie sich die Erklärung aus, wenn Sie nach Brandenburg an der Havel kommen. Hier wird ständig gerudert und gepaddelt.

Am Neustädtischen Ufer findet man nicht nur eine weitere Verleihstation für Kanadier, sondern auch einen besonderen Service für Rollstuhlfahrer: Kanus, die nicht sinken. Die Rollstühle bleiben bei dieser Art Wassersport natürlich am Ufer. Ein kleiner Kran lässt den Rollstuhlfahrer aus dem Rollstuhl schweben und senkt ihn ins Boot. Schaukelei gibt es dabei zwar, aber die dicken Ausleger rechts und links halten das Boot sicher. Anschließend geht es mit dem Beifahrer auf Paddeltour. Ebenso findet man an dieser Stelle die Möglichkeit, mit dem Tandem und einem Kanu im Schlepptau auf Reisen zu gehen. Wo es passt, lässt man das Kanu ins Wasser, nimmt das Tandem aufs Boot und paddelt über’n See. Auf der anderen Seite entsteigt man den Fluten und klemmt das Boot wieder ans Tandem. Nur Fliegen ist schöner.
Bei den Stichworten Brandenburg an der Havel, Paddeln und Wasser fällt früher oder später immer ein Name: Birgit Fischer. Bereits 1980 gewann sie in Moskau ihr erstes olympisches Gold: im Kajak-Einer über 500 m. Ein beeindruckender Höhenflug bis Olympia 2004, in Athen: Dort gab es Gold im Kajak-Vierer über 500 Meter. Die Sportbilanz: 27 Mal Weltmeisterin, achtmal Olympiasiegerin und zweimal Europameisterin. Respekt! Birgit Fischer lebt und arbeitet am Brandenburger Beetzsee und vermietet Kanus, organisiert Kanutouren und bietet Kanukurse an. Es ist sicher ein besonderes Highlight, von einer so außergewöhnlichen Olympiasportlerin gezeigt zu bekommen, wo beim Kanu oben ist.

Alle Boote haben einen großen Nachteil: Wenn man sie ins Wasser lässt, schaukeln sie gemütlich auf der Stelle. Oder treiben ab. Das Paddeln ist aber nicht jedermanns Sache, weil es eben mit körperlicher Arbeit verbunden ist. Ungeübte geraten schon beim Gedanken an ein einziges Paddel ins Schwitzen. Daher bietet Brandenburg an der Havel auch Boote mit Außenbordmotor an. Nussschalen mit einem kleinen Motor bis 5 PS dürfen ohne Führerschein gefahren werden. Größere Modelle benötigen einen Bootsführerschein oder den schon genannten Charterschein. Wenn es der familiäre Finanzvorstand genehmigt, kann man auch Boote mit eigenem Kapitän mieten. In Brandenburg an der Havel bieten sich auch hierfür einige Möglichkeiten. Stadtauswärts, hinter der Dominsel, liegen gleich zwei Bootsverleihe. Die Mäuseklasse der motorisierten Boote kostet ab 10,–€ pro Stunde, bzw. eine Minijacht ab 49,–€ für einen halben Tag. Sagen Ihnen Namen wie „Johannes“, „Markus“, „Thaddäus“ oder „Bartholomäus“ etwas? Es sind die Namen der Jünger Jesu, des Mannes aus der Bibel. Diese Namen zieren einige der zwölf Boote eines Anbieters. Aus persönlichen Gründen wurden hier die Jachten mit einer leisen Botschaft aufs Wasser gesetzt: Es gibt mehr als Geld und Karriere. Und so kann man mit 6 bis 8 Personen in der 11,70 Meter langen Bartholomäus auf die Havel gehen und die Schöpfung genießen.

Geruhsam geht es auf dem Havelfloß zu, das für 100,–€ pro Tag zu mieten ist und jeweils 5 Schlafplätze aufweist. Die Anlegestelle ist direkt in der Innenstadt, in der Nähe der Jahrtausendbrücke. Wie es inzwischen fast alle Charter anbieten, kann man Informationen und zum Teil auch Reservierungen im Internet abrufen. Ein königliches Boots-Angebot bietet Brandenburg an der Havel ebenfalls an. Eine zentral gelegene Charterfirma vermietet unter anderen „Friedrich II den Großen“. An Bord hat man allen Luxus: Zum Beispiel einen großen Kühlschrank, ein Spülbecken mit heißem und kaltem Wasser, Dusche & Toilette, Edelstahl Schwimmplattform mit Teakholz oder ein GPS-Navigationssystem. Platz bietet die Königliche für bis zu zehn Personen unter einem Cabrioverdeck.

Mit Erfolg werden auch schon längere Zeit Holzboote bei einer anderen Charterfirma vermietet. Die Bandbreite reicht vom bekannten Kanu, diesmal aus Holz, bis zum restaurierten Jollenkreuzer und Motorboot. Die Preise sind marktüblich. Eine kleine Zweipersonen-Segeljolle kostet pro Tag 45,–€ und für eine Woche 220,–€. Mit dem 3 PS Minimotor überwindet man die Passagen, an denen das Segel nicht weiterhilft. Der Segelspaß ist führerscheinfrei. Die segelnde Riesenklasse, 30er Jollenkreuzer, bieten Kajüten für bis zu 6 Personen und kostet in der Hauptsaison 900,–€ pro Woche.

Was haben wir nun aus dem Geschriebenen gelernt? 1. Wer in Brandenburg an der Havel kein Boot für sich finden kann, der kann eigentlich nur auf der Suche nach einem Öltanker sein. 2. Wer Boote liebt, der liebt auch Mückenspray.

[Text und Bilder: Alexander Mühle]

FH: Tag der offenen Tür und Campusfest

Band beim Campusfest
Ein Tag für den Verstand und alle Sinne an der FH Brandenburg am 6. Juni 2008

Die Fachhochschule Brandenburg (FHB) lädt am Freitag, den 6. Juni zum „Tag der offenen Tür“ ein. Und damit es sich besonders lohnt, an diesem Tag auf den Campus zu kommen, steigt gleich im Anschluss das große Campusfest mit Spiel, Sport, Spaß und viel Live-Musik. Das alles ohne Eintritt! Für Essen und Getränke ist reichlich gesorgt.

In Vorlesungen, Laborführungen und Vorführungen stellen die drei Fachbereiche Technik, Wirtschaft sowie Informatik und Medien von 9 – 16 Uhr ihre aktuellen Studienangebote vor. „Kundenfalle Supermarkt? Die Marketingtricks im Handel“: So der Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Schwill aus dem Fachbereich Wirtschaft. Prof. Dr. Reiner Malessa spricht im Fachbereich Technik über „Alternative Energien: Von Biogas bis Windkraftanlage“. Im Fachbereich Informatik und Medien referiert Prof. Eberhard Hasche „Sounddesign in interaktiven Anwendungen“, um nur einige Beispiele von rund 100 Einzelveranstaltungen zu nennen. Die zentrale Einführung im Audimax um 11 Uhr ermöglicht einen guten Überblick über die gesamte Hochschule.

Das Campusfest beginnt um 16 Uhr. Musikalisch wird’s ab 18 Uhr mit der Band „Garden’s End“, die vor einigen Jahren den FHB-Song schrieben. Sie spielen Pop-Rock mit eingängigen Melodien. Danach entert Axl Makana die Bühne, der als Sänger von „Mutabor“ bekannt geworden ist. Er spielt mit seinem „grandiosen Ohrkesta“ frische Sommermusik zwischen Reggae, Dub und Rock. Zum krönenden Abschluss rocken „KIM?“ auf der Campusfest-Bühne. Als Pop-Punk und Alternative bezeichnet die Band, die voll ausgeschrieben „Kind im Magen?“ heißt, ihre Musik.

Ob der Wettbewerb „Flying Ei“, das Straßenfußball- und Volleyballturnier oder mehrere „Fun-Modulen“ - die Besucherzahl vom letzten Jahr mit rund 700 Leute gilt es zu knacken. Übrigens, den Besuch des Campusfestes hat bisher keiner bereut.

Computerspezialisten für das Gesundheitswesen

Medizintechnikprofessoren
Medizintechnikprofessoren
FH Brandenburg und das Städtische Klinikum Brandenburg kooperieren beim Studiengang Medizininformatik.

Obwohl sie vor 25 Jahren noch kaum eine Rolle spielten, sind Computer aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Die Medizin stellt allerdings besondere Anforderungen an die Informatik, weshalb seit dem vergangenen Wintersemester an der FH Brandenburg Medizininformatiker ausgebildet werden. Dabei arbeitet die Hochschule eng mit der Städtische Klinikum Brandenburg GmbH, dem Verein „Gesund in Brandenburg“ und weiteren externen Partnern zusammen. Die Klinikums-Chefärzte Dr. Eberhard Beck und Dr. Thomas Enzmann wurden zu Honorarprofessoren ernannt.

Ärzte des Städtischen Klinikums Brandenburg übernehmen die Medizinvorlesungen und die Studierenden können sich direkt in den Funktionsbereichen des Klinikums, beispielsweise in Laboren und auf Stationen, praxisbezogene Kenntnisse aneignen. Ein wichtiges Ausbildungsziel ist, den Studierenden mit einem Grundlagenwissen auf den Gebieten der Informatik zu versehen, das viele Jahre gültig ist und jederzeit eine gute Basis darstellt, sich in konkrete Richtungen, die der Arbeitsmarkt fordert, weiterzubilden. Auf der anderen Seite lernen die Studierenden im Bereich der Medizininformatik konkrete Programme, Werkzeuge und Systeme kennen und eignen sich entsprechende Kompetenzen an, um so beim zukünftigen Arbeitgeber direkt einsetzbar zu sein. Um diese Ausbildungsziele zu erreichen, werden neben einer bewusst breit angelegten Grundlagen-Ausbildung, die den Berufseinstieg wesentlich erleichtern soll, auch spezifische Vertiefungen in Bereichen computerunterstützte Medizin und Medizininformatik angeboten.

Der Studiengang Medizininformatik integriert sich bestens in das Landesinnovationskonzept (Bereich Gesundheit/Medizin) und die neuen strategischen Schwerpunkte bei den Strukturfonds der Europäischen Union, EFRE und ESF, von 2007 bis 2013. Weitere Informationen erhalten Interessierte hier.

HÖHEPUNKTE EINER SOMMERREISE

Kurti, Mondi und Fridolin haben zu Pfingsten das Rolandfest besucht. Das Verkleiden hat ihnen sehr viel Spaß gemacht. Nun haben sie beschlossen, uns alle Höhepunkte der Sommersaison vorzuspielen. Obwohl sie sich sehr bemüht haben, die Veranstaltung realistisch darzustellen, ist ein kniffeliges Bilderrätsel herausgekommen. Vielleicht hilft Euch ein Erwachsener, wenn Ihr nicht weiter wisst. Unter den Einsendern verlosen wir ein Buch von Jürgen Führer „Unsere Erlebnisse – Geschichten meiner Freunde Kurti und Mondi“.
Lösungsworte an das
Stadtbüro
Stichwort Froschgeschichte
Ritterstraße 69
14770 Brandenburg an der Havel

oder per E-Mail

German Stuntdays 2008

1. – 3. August 2008 Auf dem alten Militärflugplatz Brandenburg an der Havel, Ortsteil Briest, Am Fliegerhorst

Was sind die German Stuntdays? Nein, diese Veranstaltung ist kein normales Motorrad oder Bikertreffen. Die German Stuntdays in Briest finden vom 1. August bis 3. August 2008 statt und vereinen die Deutschen Motorrad-Freestyler und -Freestylerinnen an einem Trainingswochenende mit Showprogramm und Vorführfahrten. Es werden sowohl Amateure als auch Profifahrer aus ganz Deutschland und Europa starten. Motorrad-Freestyle-Riding ist eine junge und zukunftorientierte Motorrad-Sportart, in der mittlerweile auch Welt- und Europameisterschaften ausgetragen werden.

Die Fahrer zeigen ihr akrobatisches Können auf Straßen- und Geländemotorrädern bis zu 1000 ccm, unter anderem Kunststücke auf dem Hinterrad fahrend, auf dem Vorderrad fahrend und andere ausgefeilte Tricks und technisch anspruchsvolle Figuren. Durch die großzügigen Bedingungen auf dem ehemaligen Flughafengelände in Briest ist es möglich, dass in den Trainingssitzungen bis zu 10 Fahrer gleichzeitig ihre Tricks üben und perfektionieren können. Am Samstag werden die Teams und Einzelfahrer(innen) ihre Showblöcke den Besuchern präsentieren. Auch abseits der Strecke wird für Unterhaltung gesorgt. Der Spaß am Fahren und der Austausch zwischen Fahrern und interessiertem Publikum stehen im Vordergrund.

Programm:
Freitag und Sonntag: freies Training
Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr freies Training, ab 14:00 Uhr Showprogramm

Sind auch Sie ein Fan von Wheelies, Stoppies und atemberaubenden Motorradstunts?
Dann besuchen Sie die German Stuntdays im Sommer 2008.
Ansprechpartner: Lars Hübner www.german-stuntdays.de

Tipps

Havelland - Unterwegs im Seen- und Dichterland

in Brandenburg an der Havel (PDF)

Fliegen Sie die Strecken von Brandenburg an der Havel nach Rathenow virtuell über der Havel ab.

Hier finden Sie die bisher erschienenen Ausgaben des Stadtmagazins.

An diesen Sonntagen dürfen die Einzelhandelsgeschäfte von 13.00 bis 18.00 Uhr öffnen.

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