Zwei Tipps für Ausstellungen: Im Archäologischen Landesmuseum läuft derzeit die Sonderausstellung "Ackern Flößen Jagen" - Ernährung und Holznutzung in Berlin und Brandenburg in vorindustrieller Zeit. Zudem wurde die Ausstellung"Aufstand hinter Gittern" - Der Gefangenenaufstand in der Strafvollzugsanstalt Brandenburg 1989" in der Klosterkirche bis Ende Februar verlängert.
Bei der Ausstellung "Ackern Flößen Jagen" stehen die Ergebnisse von Ausgrabungen der Bodendenkmalpflege und die Methoden der Archäobiologie im Mittelpunkt. Ausgewählte Funde zeigen, wie Land- und Holzwirtschaft, Jagd und Fischfang über Jahrtausende hinweg das Leben der Vorfahren bestimmten. Wissenschaftliche Vorträge, Sonderführungen und museumspädagogische Angebote bieten die Möglichkeit, sich über den Besuch der Sonderausstellung hinaus mit der aktuellen Forschung zur Archäobiologie zu beschäftigen. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 09.Mai, dienstags bis sonntags, von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Aufgrund der guten Resonanz wurde die Ausstellung "Aufstand hintern Gittern" bis Ende Februar verlängert. Der Fokus der Schau ist auf die Wendezeit 1989 gerichtet: Im Oktober 1989 wandten sich politische Häftlinge der Strafvollzugsanstalt Brandenburg mit Eingaben an den Staatsrat der DDR, in denen sie gegen ihre Inhaftierung protestierten. Daraus entwickelte sich rasch eine breite Protestbewegung mit Hungerstreiks und Arbeitsniederlegungen, die die ganze Haftanstalt erfasste. Die Ausstellung hat Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Schließtage sind: 24. und 31. Dezember sowie der 1., 18. und 25. Januar. Der Eintritt ist frei.