Burghof 9
14776
Brandenburg an der Havel
Tel. 03381-2112221
Fax. 03381-2112222
info@dom-brandenburg.de
http://www.dom-brandenburg.de
Öffnungszeiten:
Montag - Samstag 10.00 - 17.00 Uhr (von Mai bis September mittwochs nur von 10.00 - 12.00 Uhr)
Sonntag 12.00 - 17.00 Uhr (nach dem Gottesdienst)
"Der Schatz im Dom zu Brandenburg an der Havel"
Das Dommuseum Brandenburg zeigt in den mittelalterlichen Räumen des
ehemaligen Prämonstratenser-Chorherrenstiftes seinen umfangreichen
Bestand an liturgischen Textilien, Altären, Büchern und Skulpturen aus
der Zeit zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert. Dem Besucher erschließen
sich beim Rundgang die lange Geschichte des Bistums und der
vielschichtige Bestand des Dommuseums vom Pristergewand bis zum
hölzernen Andachtsbild.
Die Ausstellung bietet zunächst eine historische Einführung. Faksimiles
der wichtigsten Urkunden, Bücher und Dokumente erhellen die
wechselhafte Geschichte des Bistums und des Domstiftes von der Gründung
im Jahr 948 bis heute.
Die Erlösung der Menschheit durch den Tod Christi am Kreuz ist die
zentrale Botschaft des Christentums. Sie wurde in der christlichen
Kunst auf vielfältige Weise thematisiert. Einige Beispile dafür sind in
der Ausstellung zu sehen.
Das Brandenburger Hungertuch, eine aufwendige Bildstickerei aus dem
späten 13. Jahrhundert, erzählt in Medaillons gegliedert die
Lebensgeschichte Christi von der Verkündigung an Maria bis zum jüngsten
Tag. Dieses seltene Exponat wird in einem eigenen kleinen Kabinett
präsentiert.
Auf dem "volkreichen Kalvarienberg", einem Tafelbild aus dem 15.
Jahrhundert, hat der Künstler mit Liebe zum Detail die Passion Christi
dargestellt.
Das Andachtsbild des betenden Christus am Ölberg ist sehr
naturalistisch gehalten. Das von Angst gezeichnete Gesicht sollte dem
Betrachter die Nöte und Zweifel nachempfinden lassen, die Christus vor
seiner Gefangennahme durchlebte.
Ein Marienaltar aus der Zeit um 1400 zeigt bömische Einflüsse. Die
S-förmige geschwungene Figur des Muttergottes ist typisch für den
sogenannten Weichen Stil.
Sehenswert ist auch ein kleines dreiflügeliges Retabel, das um 1530 in der Werkstatt Lukas Cranachs hergestellt worden ist.
Viel Raum ist den liturgischen Gewändern gewidmet. Die teilweise reich
bestickten und aufwendig gestalteten Chormäntel, Kaseln und Dalmatiken
geben einen Eindruck von der Feierlichkeit des mittelalterlichen
Gottesdienstes. Gleichzeitig sind sie Zeugnisse tiefen christlichen
Glaubens und hoher künstlerischer Fertigkeit.
| Preise |
Erwachsene |
Ermäßigung |
| Domführung |
3,00 p.P. |
- |
| Museumsführung |
3,00 p.P. |
- |
| Dom- und Museumsführung |
5,00 p.P. |
- |
| Eintritt Museum |
3,00 p.P. |
2,00 p.P. |
* Bei einer Führung wird nur die Führungsgebühr erhoben.
* Besichtigungen sonntags nach dem Gottesdienst (ab ca. 12.00 Uhr)
* Von Mai bis September wird der Dom mittwochs 12.00 Uhr aufgrund der Sommermusik um 19.30 Uhr geschlossen.