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Gedenken der Stadt

In der Stadt Brandenburg finden Sie eine vielfältige Gedenkstättenlandschaft. Grundlage dessen bot die staatstragende antifaschistische Erinnerungskultur, wie sie sich von 1945 bis 1989 etablierte. Nach 1989 konnten bis dahin ausgeblendete Unrechtszusammenhänge benannt und erinnert werden.

 

An den tausendfachen Mord an psychisch und physisch eingeschränkten Menschen in der Stadt Brandenburg erinnert seit 1997 eine Gedenkstätte auf dem so genannten alten Zuchthausgelände in der Nähe des Nikolaiplatzes.

 

Im Jahr 2004 wurden in einem beispielhaften Beschilderungssystem noch existierende antifaschistische Gedenkstätten mit Informationsstellen versehen. Diese Stellen sind im Stadtbild aufgestellt und informieren über den Entstehungszusammenhang des Denkmals.

 

Zudem konnten Gedenkstellen an Orten des Unrechts, welches die sowjetische Besatzungsmacht und die SED-Machthaber nach 1945 begangen haben, errichtet werden. Erstmalig weist eine Beschilderung vor dem Gebäude der ehemaligen Kreisdienststelle auf das Wirken des Ministeriums für Staatssicherheit in einer Kleinstadt wie Brandenburg an der Havel hin.

Die Betreuung der Gedenkstätten erfolgt durch das Stadtmuseum.

Antifaschistisches Gedenken 1945-1989

Der Antifaschismus bot den SED-Machthabern die vergangenheitsbezogene Herrschaftsgrundlage.

Gedenken

Die im Jahre 2004 aufgestellten Gedenkstellen erinnern an das Unrecht nach 1945.

Gedenk- und Kriegsgräberstätten

Denkmale, Gedenkstätten und Grabanlagen bekleiden eine wichtige Funktion in einem städtischen Gemeinwesen.

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