Gedenken
Die 2004 aufgestellten Gedenkstellen erinnern
auch an das Unrecht nach 1945. Dies meint sowohl die willkürlichen
Verhaftungen des sowjetischen Geheimdienstes (NKWD) ab 1945 als auch
das Wirken des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in der Stadt
Brandenburg von 1950 bis 1989.
Doch auch an den Mut von über 15.000
Brandenburgern am 17. Juni 1953 soll erinnert werden. Sie
demonstrierten an diesem Tag auf den Brandenburger Straßen gegen die
repressive Politik der SED-Machthaber.
Dieses historische Beschilderungssystem ist
inhaltlich von den Museen und Gedenkstätten, Frau Dipl.-Päd. Constanze
Kutschker, vorbereitet worden. Mit der gestalterischen Umsetzung wurde
die Potsdamer Firma freybeuter betraut.