FrauenBilder - Frauen in Kunst und Gesellschaft in Brandenburg im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts
01-07-2010, 10:00 - 17:00 Uhr
Frauen spielen in der Aufarbeitung der Geschichte in der
Stadt Brandenburg bis-her nur eine untergeordnete Rolle. Das Kulturland
-Thema „Frauen in Brandenburg und Preußen“ bietet in diesem Jahr den
besonderen Rahmen, sich der Rolle der Frauen in der Geschichte der Stadt
Brandenburg zu widmen und in einer Ausstellung und in besonderen
museumspädagogischen und Kunstprojekten dar-zustellen.
Es werden weibliche Biografien des 19. und der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts aus der Stadt Brandenburg im Wandel der Zeiten betrachtet
und in die gesellschaftlichen Bedingungen eingebettet. Vor allem Frauen,
die auf dem Gebiet der Kunst, Bildung und des sozialen Engagements
arbeiteten, werden in den Mittelpunkt gerückt. Dazu gehören zum Beispiel
die bildenden Künstlerinnen Gertrud Körner oder Luise Petzold, Luise
Schmidt, Friedel und Johanna Toepffer, Gertrud Schaper-Schendel oder
Liselott Specht-Büchting oder die Lehrerinnen und Heimatmalerinnen Lucie
und Hertha Bielefeld. Noch heute weisen Straßennamen auf sozial
engagierte Frauen hin, die durch die Gründung von Stiftungen sich einen
Namen machten, wie Karoline Tismar, Charlotte Friederike Emilie Kleist,
Louise Amalie Henriette Koppehl oder Emmy Raschig. Es ist eine
Ausstellung über Frauen, die aber nicht nur für Frauen gedacht ist.
Das Museum ist montags geschlossen.
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr.
Samstag, Sonntag 10-17 Uhr.
Veranstaltungsort:
Stadtmuseum/ Museum im Frey-Haus
Ritterstraße 96
14770 Brandenburg an der Havel
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