St. Paulikloster

St. Paulikloster  St. Paulikloster

Neustädtische Heidestr. 28
14776  Brandenburg an der Havel
Tel. 03381/587070
Fax. 03381/587069
infobuero@paulikloster-kirche.de
http://www.paulikloster-kirche.de

Das Bauwerk der ehemaligen Dominikanerkirche St. Pauli

Die Dominikaner, seit 1267 in Brandenburg nachweisbar, sollen vom Markgrafen in die Neustadt berufen worden sein. Als ihnen 1286 der markgräfliche Hof am Rande der Neustadt geschenkt wurde, war vermutlich der langgestreckte Saalchor der Kirche bereits fertiggestellt und als freistehende Kapelle nutzbar. Grabungen haben gezeigt, dass ursprünglich eine Vollendung als Saalkirche geplant war. Bis zur Überlassung weiteren Grundes 1311 durch die Stadt war das östliche Joch einer dreischiffigen Halle ausgeführt. Westlich dieser Baunaht war die Halle bis etwa 1330/40 vollendet und gewölbt. Aus dieser Zeit hat sich das figürliche Chorscheitelfenster erhalten. Der Chorseitenturm wurde 1469 angefügt.

Nach der Reformation diente die Dominikanerkirche St. Pauli seit 1560 als evangelische Pfarrkirche. 1733 erfolgte ein Innenausbau mit Emporen. Die 1868-70 unter Ferdinand von Quasts purifizierend restaurierte Kirche war seit 1945 eine Ruine.


Das Bauwerk des ehemaligen Dominikanerklosters St. Pauli

Die Klausur der Dominikaner in der Neustadt gehört zu den besterhaltenen Bettelordensklöstern in Norddeutschland. Anscheinend einheitlich geplant, wurde sie in mehreren Abschnitten ausgeführt, wobei ein Bau des 1286 geschenkten markgräflichen Hofes zunächst stehen blieb. Der von Anfang an zweigeschossige Ostflügel, länger und breiter als die jüngeren Flügel, enthielt als Konventshaus bereits alle notwendigen Funktionen - Kapitelsaal und Refektorium, darunter einen Keller, darüber das Dormitorium. Vermutlich vor 1384 war die Klausur mit Vollendung des Südflügels geschlossen.

Der Kreuzgang wurde schrittweise zweigeschossig ausgebaut. 1469 kam der Chorturm und 1497, westlich vor der Kirche, die Marienkapelle mit "Liberey" (Bibliothek) im Obergeschoss hinzu. Nach der Reformation gelangte das Kloster in den Besitz der Stadt, die hier ein Spital und Pfründnerhaus betrieb.

Ein 1958 begonnener Umbau zum Kreismuseum, der 1945 bis auf die Umfassungsmauern ausgebrannten Anlage, wurde 1967 eingestellt.

Das interessanteste und das Stadtbild von Brandenburg an der Havel in besonderer Weise prägende Baudenkmal erstrahlt seit dem Jahr 2007 in neuem Glanz.

Aus Mitteln der EU, des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg an der Havel wurde das im Zweiten Weltkreig stark zerstörte ehemalige Dominikanerkloster und die Kirche St. Pauli saniert und für eine nachhaltige öffentliche Nutzung umgebaut. Im 850. Gründungsjahr der Mark Brandenburg ist endlich wieder Leben in das im Zentrum der Neustadt gelegene außergewöhnliche Gebäudeensemble, das als herausragender Repräsentant von Klosteranlagen der Backsteingotik im Land Brandenburg gilt, eingezogen.

In den Jahren 2004-2008 wurde das St. Paulikloster zum Archäologischen Landesmuseum ausgebaut.


Archäologisches Landesmuseum

Seit September 2008 bietet das Archäologische Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster einen repräsentativen Überblick über die Kulturgeschichte in Brandenburg bis in die jüngste Vergangenheit. In einem chronologischen Rundgang werden die kostbaren Funde der Stein-, Bronze- und Eisenzeit, die Funde aus der römischen Kaiserzeit, dem slawischen und deutschen Mittelalter sowie der Neuzeit präsentiert. Mehr als 13.000 Jahre kultureller Reichtum und geschichtliche Vielfalt des Landes Brandenburg werden in den Räumen der ehemaligen Klausur auf 2.100 m² vermittelt. Die Klosteranlage, selbst bedeutendes Denkmal, ist Teil der Dauerausstellung, so wie sie Teil und Spiegel der wechselvollen Landesgeschichte ist.

Weitere Informationen zum Museum erhalten Sie unter www.paulikloster.de!


Der besondere Veranstaltungsort

Die dreischiffige Klosterkirche offeriert atemberaubende Eindrücke und kann für Veranstaltungen verschiedener Coleur genutzt werden. Das gotische Mauerwerk erreicht eine Höhe von 17 Metern, bei einer Dachspitze von 30 Metern. Auf 800 m² erschließt sich ein markanter und individueller Raum.

Telefon-Hotline

Hotline STG Touristinformation Brandenburg an der Havel

Telefon Hotline:
03381 208769

Hotline international:
+49 3381 208769

Informationsmaterial

Hotline der Touristinformation Brandenburg an der Havel

Sie suchen einen Katalog oder suchen Prospekte? Fordern Sie es über die Auswahl gleich an.

Aktuelles

Gesucht: Das ultimative Titelbild für Reisejournal 2011. Gewinnen Sie mit Ihrem Heimatfoto von Brandenburg an der Havel 500 € als 1. Preis. Wettbewerb läuft bis 30. Juli 2010.

Brandenburgs beste Köche laden am Freitag, 08.10.2010 ab 18:00 Uhr ins Paulikloster ein.

Die Havel: ein gerader langer Fluss oder ein kurvenreiches Erlebnisgewässer?

Die neue Museumsbroschüre informiert über die Museen und Ausstellungen der Stadt Brandenburg an der Havel und Umgebung.

Besucher der Webseite

6 Besucher aktuell online

LiveWebCams

Routenplaner

von:
nach:

Anreise

von:
nach:
Datum:  
Zeit:  
 

Was können wir für Sie tun?

Newsletter

Was ist die Summe aus 4 und 4?

E-Mail:

Veranstaltungskalender

< Juli 2010 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
DE